Unterrichten in Chile
Wer in Chile unterrichten möchte, sollte sich vorab mit dem dort vorherrschenden Schulsystem beschäftigen. Im Wesentlichen macht es einen etwas einfacheren, relativ überschaubaren Eindruck - zumindest, wenn man an das System in Deutschland gewöhnt ist.
Gegliedert in drei Stufen, stellt sich das chilenischen Schulsystem in einer Vorschule, der Grundschule und letztlich der Sekundarschule dar. Zur Vorschule sollten Lehrer, die ein Unterrichten in Chile planen, wissen, dass sie von Kindern zwischen drei und sechs Jahren besucht wird, um sie auf die zweite Stufe zur Grundschule vorzubereiten. Diese dauert acht Jahre und kann ungefähr dem ersten bis achten Schuljahr im deutschen Schulsystem gleichgesetzt werden. Außerdem berechtigt sie, sofern sie erfolgreich abgeschlossen wurde, die weiterführende Sekundarschule zu besuchen. Sekundarschulen dauern vier Jahre und teilen sich in einen allgemeinbildenden Unterricht auf, der zwei Jahre dauert und einen, je nach Wahl des Schülers, humanistischen, wissenschaftlichen oder einen technischen, beruflich orientierten Bereich. Lehrer, die ihren Schwerpunkt im Humanistischen bzw. Wissenschaftlichen sehen, bereiten dabei ihre Schüler auf den Besuch der Hochschule vor. Lehrer der Sekundarschule, deren Hauptaugenmerk auf der technischen Ausbildung liegt, begleiten ihre Schüler bis zu einem Technikerabschluss in einem bestimmten Wirtschaftsbereich, wie zum Beispiel der Agrarwirtschaft.
Diese drei Schulstufen gelten in Chile nicht nur für staatliche Einrichtungen, sondern auch für Privatschulen. Zu den Letzteren gehören auch die Deutschen Schulen in Chile. Privatschulen sind in Chile verhältnismäßig teuer, haben allerdings auch ein höheres Lernniveau und die Klassen sind dort kleiner. Ein hier bestandener Abschluss erleichtert den Einstieg in das Berufsleben. Der Schulplan beinhaltet die auch in Europa üblichen Pflichtfächer wie Sprachen, Mathematik oder Geschichte sowie dazu ergänzend verschiedene Wahlfächer.
In Chile dauert das Schuljahr von März bis Ende Dezember. Da in Chile dann Sommer ist, beginnen hier die Ferien, die bis Ende Februar dauern. Im Juli wird der Unterricht in Chile nochmals durch zweiwöchige Winterferien unterbrochen.
Für den menschlichen Körper ist die Instabilität wichtig. Was so paradox klingt, ist ganz logisch, wenn man sich einmal einen barfuß laufenden Menschen ansieht. Er muss sich ständig ausbalancieren und das Gleichgewicht trainieren. Durch Schuhe wird der Körper aber dazu gebracht zu glauben, auf einem immer ebenen Untergrund zu laufen. Anders sieht die Sache durch die MBT Schuhe aus. Hier wird der Gleichgewichtssinn geschult und der Mensch bekommt stetig das Gefühl, die Balance halten zu müssen.
