Arbeiten in Chile

Im Ausland zu arbeiten ist der Traum vieler, die eine Veränderung oder eine neue Herausforderung suchen. Allerdings ist eine solche nur mit reiner Abenteuerlust nicht zu bewerkstelligen. Dazu gehört eine konkrete, gut recherchierte und bestens fundierte Basis, um ein Scheitern zu vermeiden. Aber wenn man schon derartige Pläne hegt, warum dann nicht arbeiten in Chile? Das Land an sich hat schon viel Interessantes zu bieten und die Erfahrungen eines Auslandsaufenthaltes machen sich gut im Lebenslauf.

Die Grundvoraussetzungen für eine Arbeit in Chile sind gut, denn in den letzten 20 Jahren hat eine positive Entwicklung von einem Schwellenland hin zu einem Land mit einer zunehmenden Mittelstandschicht stattgefunden. Vor allem im Vergleich innerhalb Lateinamerikas erweist sich Chile als wirtschaftlich stabil und verfügt über einen veritablen Lebensstandard. Die weltweite Wirtschaftskrise hat das Land gut verkraftet und kann mit seiner stabilen Währung, dem Peso, rechnen. Ein wirtschaftlicher Motor ist die starke Exportwirtschaft. Holz, Wein und auch Fischereiprodukte sind nur einige der wichtigsten Ausfuhrgüter. Dazu kommt, dass Chile weltweit der größte Kupferexporteur ist.

Um eine Stelle in Chile zu finden, bedient man sich von Europa aus am besten des Internets, schreibt deutsche Unternehmen mit Niederlassungen in Chile an oder bewirbt sich direkt im Land. Ausgezeichnete Sprachkenntnisse sind unumgänglich. Wer einen Arbeitsvertrag in der Tasche hat, kann ein Visum für ausländische Arbeitnehmer beantragen, das zunächst für zwei Jahre gilt und danach in eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis übergeht. Arbeiten in Chile bedeutet eine kleine Umstellung, denn die 45-Stundenwoche ist hier fast so normal wie weniger Urlaubstage als in Deutschland. Auch hält die Höhe der Gehälter nur selten einem Vergleich stand; sie sind in der Regel niedriger als beispielsweise in Westeuropa. Allerdings sind, bis auf die Verhältnisse in den großen Städten, die Lebenshaltungskosten in Chile geringer. Eine genaue Planung für ein Arbeiten in Chile ist also mehr als angemessen.

Einen leitende Position in Chile findet man zum Beispiel über eine Outplacement Agentur. Unter diese Dienstleistung ist die Hilfe für Menschen zu verstehen, die sich aus einem festen Angestelltenverhältnis heraus um einen neuen Job bewerben möchten. Dabei geht es nicht nur darum, einen festen Job zu vermitteln, sondern es kann auch sein, dass der professionelle Dienstleister unterstützend zur Seite steht, wenn eine eigene berufliche Existenz gegründet werden soll. Das heißt, auch für Menschen, die sich aus dem Angestelltenverhältnis heraus selbstständig machen möchte, kommt das Outplacement durchaus in Frage.

Wenn es um Arbeitssicherheit & Risikobeurteilungen geht, ist es wichtig mit entsprechend geschulten Unternehmen zusammen zu arbeiten, die das entsprechende Know-how in die Unternehmen bringen und Fach- und Führungskräfte zu unterweisen wissen. Denn erst, wenn die Unternehmensführung über eventuelle Mängel und entsprechende Risiken informiert ist, kann sie Maßnahmen einleiten, die Vorfälle vermeiden helfen. Dass Unfälle auch trotz vielfältiger Vorkehrungen dennoch immer wieder passieren, beweist, wie wichtig entsprechende Risikobewertungen und Beurteilungen externer Fachunternehmen sind.